Familien-Mediation

Das traditionelle Modell Familie, wird immer häufiger ergänzt durch gelebte Verantwortungsgemeinschaften, die auch mit Spannungen und Konfliktsituationen behaftet sein können. 
Familienmediation wird gerne standardmäßig direkt mit Scheidung oder Trennung in Verbindung gebracht; aber es gibt darüber hinaus noch andere Anwendungsbereiche dieser Mediationsform.  

Soziale Systeme reagieren bei Konflikten häufig mit Starrheit, können aber meistens durch eine Person mit Katalysatorfunktion (Mediator) aufgelöst werden. Im Vertrauen auf die Wirkungsweise der Mediation orientiere ich mich unter anderem an nachstehenden Thesen aus dem theoretischen Fundus der Konfliktlösung.

 

a)     alle Konfliktparteien konstruieren sich ihre Wirklichkeit und ihre Konflikte selbst

b)    Gruppen und Einzelpersonen haben die Fähigkeit zur Veränderung bereits in sich

c)    Neue Strukturen und Veränderungen können mit Hilfe von systemischen Methoden und Techniken Impulse zur  Weiterentwicklung aufnehmen

 

Meine Wirkungs- und Erfahrungsschwerpunkte:

 

Mehrgenerationen Konflikte
 Kinder- / Schwiegereltern Konflikte
   Eltern-Jugendliche Konflikte
  Patchworkfamilien Konflikte
  Allgemeine Auseinandersetzungen im familiären Umfeld
Streitigkeiten von Paaren in puncto (Arbeitsteilung, Arbeitsplatzwechsel)

 

 

Grundsätzlich strebe ich eine sachliche Lösung an, die auf einer Verständigungsbereitschaft der Konfliktparteien beruht. Emotionen und heftige Reaktionen sind aus der Erfahrung leider unvermeidbar, können aber auch ein probates Mittel zur Klärung und Verständigung sein. Wichtig ist eine tragfähige Grundlage für die Zukunft gemeinsam aufzuarbeiten.


Ergibt sich die Möglichkeit bereits in einer frühen Phase des Konflikts wirksam zu werden, sind die Absichten einer Konfliktschlichtung häufig größer.