Mein Verständnis der Mediation.
Gegenseitiges Vertrauen
Fairness und Fairplay
Schaffung eines Freiraums für Dialoge
Verantwortung für die Struktur und den Prozess durch den Mediator
Konzentration auf die Interessen, nicht auf die Positionen
Abgrenzung von nicht tragfähigen Formaten
Förderung einer gewaltfreien und autonomen Konfliktkultur
Die Anzahl der Optionen ist nahezu unbegrenzt
Getragen durch ein humanistisches Menschenbild
Ergebnisoffenes Denken und Handeln
Anwendung neutraler Beurteilungskriterien
Dies auf den Stützpfeilern der Mediation
Freiwilligkeit
Allparteilichkeit
Vertraulichkeit
Offenheit
Informiertheit
.. mit Empathie, Professionalität und dem Respekt vor der Aufgabe und den Menschen.
Die Mediation kann bei Bedarf sowohl in Präsenz als auch online stattfinden.
Konflikte beilegen
Wer die eigenen Überzeugungen nicht als die einzig möglichen ansieht, ist schon ein gutes Stück des Weges gegangen. In unserer pluralistischen Gesellschaft kann die Beilegung von Konflikten nur gelingen wenn ein gegenseitiges Verständnis der Positionen, eine Annäherung an die Positionen der Gegenseite und eine Tolerierung der divergierenden Positionen erreicht werden kann .
Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass Unvereinbarkeiten in Wünschen, Meinungen, Überzeugungen, Zielen, Interessen, Ansichten und Wertungen zu Konflikten werden, wenn eine Seite den Anspruch erhebt das eigene Anliegen als wahr und richtig anzusehen und dieses durchsetzten will.
Dabei werden meistens unangenehme Emotionen aktiviert die neben der offensichtlichen Problemlage (Sachebene) die dahinter liegende psychosoziale Ebene (Beziehungsebene) gerne "verschleiern". Allerdings können Emotionen wichtige Signale sein um den Konflikt nachhaltig aufzulösen.
Somit kommt den Emotionen bei der Suche nach einer ein-vernehmlichen Lösung eine durchaus zentrale Bedeutung zu.
Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Meine war bisher alles andere als gewöhnlich. Ich bin mehr als einmal gestolpert und hingefallen, besonders in der Anfangszeit. Was mich aber immer wieder dazu gebracht hat, aufzustehen, war der Wunsch, meine Fähigkeiten zu perfektionieren und mir als Experte auf meinem Gebiet einen Namen zu machen. Selbst jetzt bilde ich mich immer noch weiter und lerne mit jeder neuen Herausforderung etwas neues dazu. Heutzutage ist es mein Ziel, Menschen wie Ihnen dabei zu helfen, die Grundlage für einen nachhaltigen Erfolg zu schaffen.
Idealtypischer Ablauf, ein Beispiel:
1. Einführung
Ziel dieser persönlichen Zusammenkunft ist es neben weiterführenden Informationen zur Mediation einen ersten gemeinsamen Überblick des Konflikts zu erhalten. Entsteht eine tragfähige Bereitschaft aller Beteiligten, so wird neben den organisatorischen Abläufen und den Kosten auch der Mediationsvertrag geschlossen.
2. Bestandsaufnahme
In dieser Phase wird gemeinsam mit den beteiligten Parteien der thematische Rahmen abgestimmt mit dem Ziel, dass die unterschiedlichen Positionen der Medianden offen vorliegen.
3. Konfliktbearbeitung
Nun erhalten die Medianden die Chance ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen hinter den Positionen zu erarbeiten, darzustellen und auch den Prozess aus der Perspektive der „anderen“ Seite mit zu erleben.
4. Optionen und deren Bewertung
In dieser Kreativitätsphase, die methodisch stark vom Mediator getragen wird und die das volle Engagement der Medianden fordert, werden Lösungsideen gesammelt, sortiert, bewertet und die Basis für eine nachhaltige Win-Win Lösung gelegt.
5. Vereinbarung / Dokumentation
Der erarbeitet Lösungsrahmen wird in der letzten Phase schriftlich fixiert und wenn möglich um eingebaute Erfolgskontrollen, Regeln und Details erweitert.
Nutzen und Chancen
Der Vorteil der Mediation liegt einerseits darin, dass die Parteien ihren Konflikt eigenverantwortlich bei legen. Sie haben damit selbst eine Entscheidungskontrolle. So wird sichergestellt, dass das angestrebte Ergebnis ein konsensuell geschlossener Vertrag ist und damit eine Win-Win Lösung ohne Gewinner-Verlierer Ergebnis entstehen kann.
Aufgaben des Mediator
Als Mediator fördere ich das gegenseitige Verstehen, kläre Missverständnisse und versuche die Bewertungen, Überzeugungen, Ziele der Parteien aufzudecken und beiden Seiten zu vermitteln, um damit den bestehenden Konflikt verständlicher zu machen. Eine Verbesserung der Beziehungen und ein Erkenntnisgewinn sind häufig ein weiterer Teilaspekt.
Dabei bin ich stets für die Struktur, die Form, die Methodik verantwortlich und zu einer Allparteilichkeit gegenüber den Konfliktparteien verpflichtet.
Eine inhaltliche Entscheidungsbefugnis obliegt mir nicht.
Grundlage und bindend für mich ist das Mediationsgesetz: MediationsG "Mediationsgesetz vom 21. Juli 2012 (BGBl. I S. 1577), das durch Artikel 135 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist"
Hinweis:
Informationen und Beispiele in meiner Website dienen lediglich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Rechtsberatung dar und dienen ausschließlich zur besseren Einschätzung interessierter Personen. Im jeweiligen Einzelfall werden dann die gewünschten Schritte und Maßnahmen gemeinsam geklärt.
Das auf dieser Webseite gewählte generische Maskulinum bezieht sich immer zugleich auf weibliche, männliche und nicht-binäre Personen. Auf eine Mehrfachbezeichnung wird in der Regel zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.
Lösungen für einen Konflikt können auf vielen Wegen gefunden werden.
Eine Abgrenzung kann jedoch nur im Einzelfall vorgenommen werden. Daher sind die weiteren Optionen hier nur der Vollständigkeit halber kurz aufgeführt und dienen zur weiteren Orientierung.
Der Streitschlichter: z.B. in einem Unternehmen oder anderem Bereich, kann dieser einen Vorschlag für die Problemlösung unterbreiten, wenn die Parteien nicht übereinkommen. Das heißt, er kann aktiv in die Lösungsfindung eingreifen.
Das Schiedsgericht:
In diesem Fall kann z.B. mittels verfahrensrechtlicher Regeln ein kontradiktorisches Verfahren durchgeführt werden, in dem die Ermittlung vergangener Ereignisse eine wichtige Rolle spielt. Dieses hat das Ziel schließlich in eine vollstreckbare Entscheidung, die durch einen Dritten (Gericht) aufgrund vom Recht gewährten Ansprüchen erwirkt wird, zu münden.
Weitere alternative Wege und Optionen sind möglich.